Chronik | Niederösterreich
28.11.2016

Montagmorgen brachte Stau-Chaos rund um Wien

Ein schwerer Unfall auf der A22 sorgte für kilomterlangen Stau. Auch auf der A2 und der A3 brauchten Autofahrer viel Geduld.

Nicht die Tatsache, dass der Montagmorgen teils frostige Temperaturen mit sich brachte, sondern die vielen Verkehrsunfälle waren Schuld an den vielen Staus in ganz Österreich. Bereits vor sechs Uhr trafen die ersten Unfallmeldungen beim ARBÖ Informationsdienst ein: Fahrzeugkollision auf der Semmering Schnellstraße (S6) und eine damit verbundene Sperre im Niklasdorf-Tunnel in Fahrtrichtung St. Michael wurde aktiv. Alle Fahrzeuge wurden über die B116, die Leobener Straße umgeleitet, was für den Berufsverkehr die erste halbe Stunde Verzögerungen bedeutete.

Auch auf den Hauptverbindungen rund um Wien wurde der Weg in die Hauptstadt zu einer Tortur. Ein Unfall auf der Südautobahn (A2) zwischen Wöllersdorf und Leobersdorf beschäftigte die Autofahrer über viele Vormittagsstunden. Der Stau erreichte schnell eine Länge von über 7 km und reichte bis Guntramsdorf zurück.

Besonders viel Geduld brauchten Autofahrer auf der Donauufer Autobahn (A22). Ein Crash mit mehreren Fahrzeugen am Weg nach Wien zwischen Stockerau-West und Stockerau-Mitte sorgte für Stillstand im Montagmorgenverkehr. Binnen weniger Minuten entstand ein Stau, welcher sich bis auf die Stockerauer Schnellstraße (S5), auf die Horner Straße (B4) und auf die Weinviertler Schnellstraße (S3) zurückzog. Die Unfallstelle konnte kurz nach acht Uhr geräumt werden. Der Stau löste sich jedoch nur langsam auf. „Auch jetzt um 8 Uhr können wir leider noch keine Stauentwarnung geben“, berichtet Jürgen Fraberger vom ARBÖ Informationsdienst. „Ein gewaltiger Zeitverlust am Weg in die Arbeit lässt sich heute kaum vermeiden.“ Kurze Zeit später ereignete sich auf ein neuerlicher Unfall. Eine Frau wollte der Unfallstelle ausweichen und krachte frontal in einen Lkw.

Crash auf der A3

Ein Verkehrsunfall auf der Südostautobahn (A3) zwischen Müllendorf und Hornstein (Bezirk Eisenstadt Umgebung) hat Montagfrüh zu einem kilometerlangen Stau geführt. Wie die Landessicherheitszentrale Burgenland berichtete, wurde bei dem Unfall eine Person leicht verletzt, diese wurde von der Rettung in das Krankenhaus Eisenstadt gebracht. Insgesamt waren fünf Fahrzeuge an dem Unfall beteiligt.

Laut ORF Radio Burgenland reichte der Stau bis zum Knoten Eisenstadt zurück. Der Unfall ereignete sich gegen sechs Uhr Früh in Fahrtrichtung Wien. Von den fünf beteiligten Fahrzeugen mussten drei von der Feuerwehr Eisenstadt abgeschleppt werden, zwei konnten die Weiterfahrt antreten.