© APA-FOTO: BARBARA GINDL

Gänserndorf
08/13/2013

Spitalsableger ist nach wie vor ein Problemfall

Das Medizinische Zentrum sorgt wiederholt für harsche Kritik. Bürgermeister Kurt Burghardt beharrt auf Einrichtung einer Unfall-Ambulanz.

Wieder einmal stand jemand vor verschlossenen Türen. Diesmal war es Robert Meißl, der Bürgermeister von Angern an der March, mit zwei verletzten Jugendlichen. „Die Patienten wurden leider vom diensthabenden Arzt nicht gehört. Die Gründe dafür werden derzeit evaluiert“, sagt Cornelia Bunkrad, Pressesprecherin der NÖ Landeskliniken-Holding.

Gänserndorfs Bürgermeister Kurt Burghardt nahm den neuerlichen Vorfall zum Anlass, um die NÖ Landeskliniken-Holding beziehungsweise den in NÖ für das Gesundheitswesen zuständigen Landesrat Karl Wilfing daran zu erinnern, dass Gänserndorf 1998 mit dem Mistelbacher Krankenhaus einen Kooperationsvertrag abgeschlossen hat. Mit dem Mistelbacher Krankenhaus deshalb, weil das Medizinische Zentrum Gänserndorf eine Filiale des Mistelbacher Spitals ist. Beide Vertragsparteien vereinbarten damals ausdrücklich die Errichtung und Aufrechterhaltung eines 24-Stunden-Betriebes einer Unfall-Ambulanz in Gänserndorf. Zur Versorgung von Notfällen sowie zur Nachsorge von Unfallpatienten.

Burghardt: „Trotz dieser klaren vertraglichen Regelung wurde die Gänserndorfer Klinik jahrelang nur während des Tages betrieben und erst auf Grund unserer Interventionen seit 1. September 2012 auch während der Nacht. Geboten wird jedoch nur ein Journaldienst, keine Unfallambulanz.

Wilfing: „Laut Statistik ist für eine Ambulanz die Patienten-Frequenz zu gering.“

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