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© APA/HOCHMUTH

Chronik Niederösterreich
02/07/2014

Mann starb nach Benzinverpuffung

44-Jähriger dürfte sich tödliche Verletzungen beim Einheizen zugezogen haben.

In einem Haus in Reichenau an der Rax (Bezirk Neunkirchen) ist am Mittwochabend eine Leiche entdeckt worden. Das Opfer, ein 44 Jahre alter Mann, dürfte sich beim Einheizen verbrannt haben und seinen schweren Verletzungen erlegen sein. Die Landespolizeidirektion NÖ berichtete von einer Benzinverpuffung.

Der 44-Jährige dürfte bereits 24 bis 48 Stunden vor seiner Auffindung gestorben sein. Fremdverschulden am Tod wird laut Polizei ausgeschlossen.

Der Mann, der allein in dem Wohnhaus gelebt hatte, hat den Ermittlungen zufolge vermutlich unter Zuhilfenahme von Benzin-Gemisch einen Holzofen anzufeuern versucht. Bei der folgenden Verpuffung dürfte seine Oberbekleidung Feuer gefangen haben. Der Mann erlitt großflächige Verbrennungen zweiten und dritten Grades im Oberschenkel-, Brust- und Rückenbereich. Er legte sich auf eine Couch und erlag seinen schweren Verletzungen. Hilfe zu holen dürfte im unmöglich gewesen sein, weil er keinen Strom hatte und laut ORF NÖ der Akku seines Handys nicht aufgeladen war, das Wohnhaus abgelegen situiert ist und er sein Auto verborgt hatte.

Ein Nachbar hatte am Mittwochabend angezeigt, dass er den 44-Jährigen seit zwei bis drei Tagen nicht mehr gesehen habe und der Hund im Haus belle. Beamte der Polizeiinspektion Reichenau hielten darauf Nachschau und fanden den Toten.

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