Grundsätzlich gibt es keine Verschlechterung des Images. Nur Jagdgegner und Aktivisten versuchen negative Stimmung aufzubauen, meint Prieler

© APA/dpa-Zentralbild/Patrick Pleu

Tierquälerei
06/21/2016

Mann erlegte Reh mit Pfeil und Bogen

Dem 48-Jährigen droht nun eine Anzeige.

Aus einem eigentlich nichtigen Grund soll ein 48-Jähriger aus Türnitz im Bezirk Lilienfeld zum Tierquäler geworden sein. Weil ein Reh immer wieder Gemüse aus seinem Garten fraß, griff der Mann laut NÖN zu Pfeil und Bogen und schoss. Der Pfeil traf das Tier und blieb in ihm stecken. Auf dem Grundstück eines Nachbarn verendete das Reh schließlich.

Der mutmaßliche Schütze konnte von der Polizei rasch ausgeforscht werden. Denn Anrainer, die das erlegte Reh fanden, wandten sich umgehend an den Bezirksjägermeister. Der wiederum verständigte die Exekutive. Schließlich führten die Blutspuren direkt zu dem Haus des Bogenschützen.

Laut Johann Baumschlager von der Landespolizeidirektion Niederösterreich gab der Mann bei den Befragungen durch die örtlichen Beamten an, dass er das Tier nicht töten, sondern nur erschrecken wollte.

Dem 48-Jährigen erwartet nun eine Anzeige wegen des Eingriffs in fremdes Jagdrecht und Tierquälerei. Im Falle einer Verurteilung drohen dem Niederösterreicher sogar bis zu zwei Jahre Haft.

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