Chronik | Niederösterreich
23.12.2011

Manager reisten mit Koffer voller Augensalben nach Äthiopien

Hilfseinsatz – Mit intraokularen Linsen verschafft der in Leobendorf angesiedelte pharmazeutische Betrieb „Croma Pharma“ vielen an grünem oder grauem Star erkrankten wieder den Durchblick. In ihren Werken in Korneuburg und Leobendorf erzeugt die Firma unter größten hygienischen Vorkehrungen die operativ einsetzbaren Linsen.

Seit Jahren unterstützt die Firma die österreichische Hilfsorganisation „ Licht für die Welt“ mit Sachspenden. Unter anderem wurden schon Abertausende Linsen gespendet, um in Afrika das Augenlicht von kranken Menschen zu retten.

Dieses Jahr reisten die Brüder Andreas und Martin Prinz auf eigene Kosten nach Äthiopien. Und zwar mit Koffern voller antibiotischer Augensalben für Akut-Fälle. 1400 Salben schleppten die Croma Manager zum Flughafen. Nach der Ankunft in der Hauptstadt Addis Abeba brachen die beiden Croma-Manager nach Süden auf. Ziel war die Augenstation in der Provinzstadt „Ziway“. In der von Grarbet Thehadiso Mahber betriebenen Klinik werden jedes Jahre Tausende Menschen augenmedizinisch versorgt. „Wir sind beeindruckt, von dem was hier passiert und geleistet wird“, sagte Andreas Prinz nach einem Rundgang. Augenmediziner David, der vielen an Star erkrankten Patienten Linsen einsetzt, freute sich riesig über die Augensalben. Die benötigt der Mediziner dringend zur Behandlung der Patienten.

Auch die von „Licht für die Welt“ unterstützte Augenklinik in Butajira, 130 km südlich von Addis Abeba, wurde noch besucht. „Die Salben sind sehr wichtig und nützlich für unsere Arbeit“, sagte der Klinikleiter.