© Wammerl Patrick

Chronik Niederösterreich
09/19/2012

Magna und andere Baustellen sind Chefsache

Wiener Neustadt – Rückkauf des Stadion-Areals nach Intervention heuer möglich

Die Stadt scheint bei der Standortpolitik ins Hintertreffen geraten zu sein. Das Thema Betriebsansiedlungen wird von SPÖ-Bürgermeister Bernhard Müller zur Chefsache erklärt. Er löst Stadträtin Ingrid Winkler im Aufsichtsrat der für die Immobilienverwertung zuständigen „eco nova“ ab.

In einem Fall dürfte das politische Engagement Müllers und jenes von Vize-Stadtchef Christian Stocker (ÖVP) bereits Früchte tragen: Im Streit um das brach liegende Grundstück, auf dem Frank Stronach sein Prachtstadion errichten wollte, zeichnet sich noch heuer eine Lösung ab. Nachdem die Stadt nicht bereit war, der Firma Magna die 512.000 Euro Kaufpreis für das 24 Hektar große Areal zurückzuzahlen, haben hinter den Kulissen Verhandlungen stattgefunden. Laut Stadt sei die damals abgetragene Humusschicht nur mit minderwertigem Erdmaterial wieder aufgefüllt worden. Magna wehrt sich mit einem schriftlichen Gutachten gegen die Vorwürfe. Erst auf Intervention von Müller und Stocker scheint sich nun eine Lösung in dem Konflikt anzubahnen. Plötzlich ist von einer möglichen Einigung bis Dezember die Rede. Über den Kaufpreis und die Details haben die beiden Seiten „noch“ Stillschweigen vereinbart.

Geldquelle

Die Stadt hat jedenfalls größtes Interesse, das riesige Areal zu Geld zu machen. Auch bei einem 40.000 großen Grund der Gemeinde in der Neudörfler Straße (Auffahrt zur S 4) ist das der Fall. Allerdings scheitert der Verkauf dort bisher an den problematischen Auflagen. In der Nähe soll die Trasse für die neue Ost-Umfahrung von Wiener Neustadt vorbei geführt werden. „Wir hatten bereits vier interessierte Firmen, die deswegen aber alle wieder abgesprungen sind“ sagt Müller.

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