Kopiergerätehändler wegen schweren Betruges verurteilt
Prozess - Zahlreiche vorgetäuschte Leasingfälle waren anscheinend der Trick eines 56-Jährigen aus dem Raum Krems. Damit soll der Inhaber eines Kopiergeschäftes eine Leasingbank um zwei Millionen Euro geschädigt haben. Jetzt wurde er wegen gewerbsmäßigem schwerem Betrug zu viereinhalb Jahren Haft verurteilt. Das Urteils ist allerdings nicht rechtskräftig.
In den Jahren 2006 bis 2010 soll der Mann laut Ermittlungen des Landeskriminalamtes insgesamt 217 Leasingkäufe fingiert und damit die Auszahlung von rund zwei Millionen Euro bei der Bank erreicht haben. Damit die Bluffs nicht aufflogen, soll der Mann die Leasingraten termingerecht bezahlt haben. Als ihm schließlich das Geld ausging, klappte das gesamte Kartenhaus zusammen.
Mittlerweile ist die Firma des Mannes im Konkurs. Er dürfte sich bei der Umstrukturierung des Unternehmens verkalkuliert haben und in Geldschwierigkeiten geraten sein.
Das Gericht verurteilte den Angeklagten gestern zu viereinhalb Jahren unbedingter Haft. Er nahm an, doch Staatsanwalt Frederic Artner gab keine Erklärung ab. Er überlegt noch, ob ihm die Strafe ausreicht. Deshalb ist das Urteil noch nicht rechtskräftig.
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