Chronik Niederösterreich
05/02/2012

Kooperation für touristisches Juwel

Waldviertel-Bahn – Kommunen kümmern sich um die Bahnhöfe

Mit Volldampf fährt die Waldviertel-Bahn, die auf einer rund 70 Kilometer langen Bahnlinie zwischen Litschau und Groß Gerungs verkehrt, in die Zukunft. Um die Traditionsbahn auf festes Fundament zu stellen, hat die Betreibergesellschaft NÖVOG mit den umliegenden Gemeinden Mittwochvormittag einen Kooperationsvertrag unterzeichnet.

„Wir sind froh und glücklich, dass der Fortbestand der Bahn gesichert ist. Immerhin ist sie ein Abenteuer für die ganze Familie und ein touristisches Juwel der Region“, schilderte der Gmünder Bürgermeister Otto Opelka beim feierlichen Festakt im Stadtamt Gmünd. Der Kooperationsvertrag verpflichtet die zehn beteiligten Gemeinden dazu, ihre Bahnhöfe und das Ortsbild zu pflegen sowie ihre Aufenthaltsräume und Sanitäranlagen den Bahntouristen bereit zu stellen. „Da wir keinen eigenen Baudienst haben, müssen wir uns auf die Gemeinden verlassen können“, sagte Gerhard Stindl, Geschäftsführer der NÖVOG. Die neu gegründete „ARGE Instandhaltung NÖ“ wird dabei in Zukunft die Bahninfrastruktur in Schuss halten.

Mit der Waldviertel-Bahn hat das Land noch viel vor. Geplant ist, die Fahrgastzahlen zu verdreifachen. Damit die Gäste nicht im Regen stehen müssen, soll auch ein Betriebszentrum in Gmünd mit Shop, Remise und Warteraum errichtet werden. Insgesamt sollen 8,5 Millionen Euro investiert werden.

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