Chronik | Niederösterreich
12.10.2018

Klimaschutz als Thema im Schulalltag

Die 7b des Erzbischöflichen Gymnasiums Hollabrunn holt sich beim Pilgrim-Jugendpreis den dritten Platz.

Für die 7b des Erzbischöflichen Gymnasiums Hollabrunn nahm das Schuljahr einen erfreulichen Anfang. Denn nach Wochen der intensiven Auseinandersetzung mit Umweltschutz und Nachhaltigkeit im Zuge des “Climate Action“-Projekts, initiiert von Microsoft Educator Koen Timmers, im letzten Schuljahr, durften sie nun die Lorbeeren für ihre mühevolle Arbeit ernten.

Das Projekt konzentriert sich auf die Aneignung spezifischer Wissensgebiete zum Thema Klimawandel. Dies bot den Schülern die Möglichkeit, physikalische Zusammenhänge und biologische Konsequenzen auf Flora und Fauna durch den Klimawandel zu verstehen und dazu Beiträge zu erarbeiten. Klassenvorstand Gudrun Edhofer reichte das Resultat des vierwöchigen Projekts beim Pilgrim-Jugend-Preis 2018 ein. Die Hollabrunner schafften es auf das Treppchen und sicherten sich den dritten Platz. Bei der Preisverleihung vergangene Woche im Don-Bosco-Haus in Wien nahmen die Schüler der 7b vom Generalvikar der Erzdiözese Wien, Nikolaus Krasa, „Pilgrim“-Gründer Johann Hisch und Schulamtsleiterin Andrea Pinz die Urkunde für den dritten Rang entgegen.

Nachhaltigkeit

Der Pilgrim-Jugendpreis der Erzdiözese Wien ist Teil des Bildungsnetzwerks „Pilgrim“. Diese feierte heuer im Juni sein 15-jähriges Bestehen und hat inzwischen 240 Mitglieder in Österreich, Deutschland, den Niederlanden, Polen, Ungarn und weiteren Nationen. Die Preisverleihung zählte auch zu den Highlights der kirchlichen „Schöpfungszeit“, die jährlich von 1. September bis 4. Oktober dauert. Die ursprünglich orthodoxe Initiative wurde von der katholischen und evangelischen Kirche übernommen.

Für den Preis beworben hatten sich insgesamt 15 „Pilgrim“-Schulen der Erzdiözese Wien. Insgesamt hatten sich rund 2000 Schüler mit ihren Lehrkräften im Schulalltag mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigt und konkret engagiert.