© Franz Eder

Chronik Niederösterreich
09/15/2012

Jungschützin ist voll auf Erfolgskurs

Matzen – Gymnasiastin Marlene Pribitzer opfert ihre gesamte Freizeit dem Sport.

Nach dem mehr als mageren Abschneiden bei den Olympischen Spielen in London und nach der jüngsten Fußballpleite gegen Deutschland, hört man immer wieder, Österreich hätte zu wenige talentierte Sportler aufzubieten. Stimmt nicht. Es gibt sie sehr wohl – die Talente. Werden sie aber auch ausreichend gefördert?

Marlene Pribitzer aus Matzen ist zweifellos eine begabte Sportlerin. "Sie war gerade drei Jahre alt, als sie erstmals einen Schuss mit einem Luftgewehr abgab", erzählt Herbert Pribitzer, ihr stolzer Vater, ein passionierter Sportschütze und Jäger.

Inzwischen ist Marlene 15 Jahre jung und vielfache Meisterin in den Disziplinen Luftgewehr und Kleinkaliber-Gewehr. Übrigens: Die Schießsportler sagen zum Gewehr nicht "Gewehr" sondern "Sportgerät".

Um in dieser Sportart Erfolge feiern zu können, bedarf es mehrerer Tugenden, die bei Jugendlichen leider nur sehr selten anzutreffen sind: Ausdauer, mentale Stärke, Körperbeherrschung und extrem hohe Konzentrationsfähigkeit.

Marlene, die in Wien ein Oberstufenrealgymnasium mit dem Unterrichtsschwerpunkt "Tontechnik" besucht, hat als nächstes Ziel vor, die Österreichischen Meisterschaften in allen Bewerben zu gewinnen.

Trainiert wird sie unter anderem von Staatsmeister Alexander Schmirl. Finanziert wird sie leider ausschließlich von ihrem Papa.

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