© Sandra Donnerbauer

Chronik Niederösterreich
05/03/2012

Jugendliche fordern mehr Respekt von der Gesellschaft

St. Pölten – Als politisch uninteressiert werden sie oft abgestempelt. Gestern zeigten rund 150 Jugendliche, dass sie alles andere als das sind. Beim fünften Jugendkongress in Niederösterreich, der nach den vier Vierteln diesmal in der Region NÖ Mitte stattgefunden hat, drehte sich alles um „Respekt“.

Themen wie Rassismus und Ausgrenzung, die Umwelt, Religionsfreiheit sowie das für sie wichtige Thema Respekt in den Bildungseinrichtungen wurden diskutiert, Vorschläge dazu präsentiert. So konnte man die Ergebnisse teilweise auch als eine Abrechnung mit dem Bildungssystem verstehen, in dem jene, um die es eigentlich geht nie gefragt werden. Vorgeschlagen wurden etwa mehr pädagogische Schulungen für Lehrkräfte, eingefordert wurde mehr Interesse für das Privatleben der Schüler und mehr Mitbestimmung.

Beeindruckend war, dass sich interessierte Teilnehmer in allen Schulzweigen, in verschiedenen Lehrberufen und heuer erstmals auch unter arbeitssuchenden Jugendlichen fanden. „Wir bilden also wirklich einen Querschnitt dieser Generation ab“, meint der Projektleiter Thomas Samhaber. Auch die Teilnehmer freut es. „Es ist spannend mit anderen zusammenzukommen“, meint einer, „endlich werden wir angehört“, eine andere.

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