waffenfund

© Polizei

Niederösterreich
07/12/2013

Hund „Aron“ erschnüffelte Waffenarsenal im Melk

Die Polizei fand 25 Kalaschnikows, sieben Faustfauerwaffen und Munition.

Es war der Tipp eines Informanten, der die Ermittler des Landesamtes für Verfassungsschutz (LV) auf die richtige Spur brachte. Im Haus eines 28-jährigen Landwirten im Bezirk Melk wurden die Fahnder schließlich auch fündig. Mit Hilfe von Sprengstoffspürhund „Aron“ entdeckten sie 25 halb- und vollautomatische Karabiner bzw. Kalaschnikows, sieben Faustfeuerwaffen, 1140 Gewehrpatronen und noch weitere Munition. „Teilweise waren die Waffen sehr aufwendig versteckt, zum Beispiel hinter einem halbierten Ziegelstein, einem doppelten Wandverbau oder unter einem Parkettboden“, berichtet LV-Chef Roland Scherscher.

Der Beschuldigte gab an, dass er die Schießeisen ursprünglich als „Deko“-Waffen im Internet gekauft und anschließend in vollfunktionsfähige Waffen umgebaut habe. „Ob das stimmt, wird derzeit überprüft. Es werden Schießtests durchgeführt.“ Laut Scherscher sagte der Verdächtige bei der Einvernahme, dass das Sammeln von Waffen für ihn „eine große Leidenschaft“ sei. Der Mann wurde angezeigt.

Auch im Waldviertel fanden die Polizisten verbotene Waffen im Haus eines 49-jährigen Arbeitslosen in Litschau, Bezirk Gmünd. Da gegen den Mann ein Waffenverbot vorlag, wollte er nach einer Anzeige seiner Frau wegen Gewalt die Waffen verschwinden lassen. Die Polizisten waren schneller und fanden eine Maschinenpistole, Schlagringe, einen Schlagstock und Munitionen. Auch in seiner Wiener Wohnung wurden Waffen sichergestellt. Der 49-Jährige wurde auf freiem Fuß angezeigt.

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