Hubschrauber kam zu Einsatz in Polizeizentrale

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Mann hatte bei seiner polizeilichen Einvernahme plötzlich gesundheitliche Probleme. Der Notarzt konnte keine Beeinträchtigung feststellen.

Die Augenzeugen staunten nicht schlecht, als Mittwochmittag der ÖAMTC-Rettungshubschrauber "Christophorus 3" mitten im Stadtgebiet von Neunkirchen direkt neben dem Einkaufszentrum Panoramapark landete. Die Crew eilte im Schritttempo zu einem vermeintlichen Notfall auf die Polizeiinspektion und das Bezirkspolizeikommando in der Urbangasse. Ein Mann hatte auf der Dienststelle einen vermeintlichen gesundheitlichen Notfall.

Es handelte sich jedoch um keinen der diensthabenden Polizisten, sondern um einen Ternitzer gegen den strafrechtliche Ermittlungen laufen. Der Verdächtige war zu einer polizeilichen Einvernahme wegen Eigentumsdelikten auf der Dienststelle, als er plötzlich aus heiterem Himmel zusammen brach. Weil die Beamten ein gröberes medizinisches Problem befürchteten, verständigten Sie den Notruf 144. Der Notarzthubschrauber aus Wiener Neustadt wurde daraufhin nach Neunkirchen entsandt.

Der Einsatz der Crew konnte jedoch rasch wieder beendet werden. Trotz intensiver Untersuchungen konnte keinerlei medizinisches Problem beim dem Mann festgestellt werden. Er blieb somit auch auf der Dienststelle. Laut Polizei könnte er die Beschwerden wegen seiner Einvernahme vorgetäuscht haben. Die Ermittlungen dazu laufen.

( kurier.at ) Erstellt am 14.03.2018