Hausgeburt: Tochter Selina hatte es besonders eilig

Sanitäter als Helfer – Ganze 15 Tage vor dem eigentlich errechneten Geburtstermin setzten bei Doris Fürst am späten Montagnachmittag die Wehen ein. Was mit einem leichten Ziehen im Bauch begann, entwickelte sich rasch zu starken Wehen.

Professionell und besonnen agierten dabei die Sanitäter des alarmierten Arbeiter Samariterbundes Ebreichsdorf (Bezirk Baden). Michelle Wenk, Lisa Widek und Michel Simon stellten ihr Wissen und Können unter Beweis und schlüpften kurzerhand in die Hebammen-Rolle. „Die Geburt der kleinen Selina dauerte nur sechs Minuten“, erzählen sie. Exakt um 17.55 Uhr erblickte das besonders eilige Mädchen schließlich das Licht der Welt.

Am Mittwoch statteten die drei Ebreichsdorfer Sanitäter der Kleinen und Mama Doris einen Besuch im Landesklinikum Mödling ab. Mit dabei: Selinas dreieinhalbjähriger Bruder Stefan. „Er ist ganz besonders stolz auf sein Schwesterchen“, strahlt Mama Doris über ihre junge Familie.

( Kurier ) Erstellt am 14.03.2012