Großbrand auf Bauernhof in Dreistetten
Der Bauernhof einer vierköpfigen Familie in Dreistetten im Bezirk Wiener Neustadt ist in der Nacht auf Sonntag einem Großbrand zum Opfer gefallen. Durch den beherzten Einsatz der Feuerwehr konnte zumindest das angrenzende Wohngebäude der Familie gerettet werden.
„Wir hatten bei den Fenstern die Rollos herunten, deshalb haben wir den hellen Schein nicht gleich bemerkt“, schildert Hausherr Florian G. Erst gegen 2 Uhr nachts sah er, wie der Stadel neben dem Haus bereits lichterloh brannte. Der Nebenerwerbs-landwirt weckte seine Frau, die in Windeseile den Kindern, 3 und 6 Jahre alt, etwas Warmes überzog und sich mit ihnen in Sicherheit brachte.
„Ich habe dann noch die Einfahrt frei gemacht und das Auto weggestellt, damit die Feuerwehr zufahren konnte“, schildert G. Das Wirtschaftsgebäude mit Stallungen, sowie die Garage für Maschinen und ein Traktor wurden zur Gänze vernichtet. Fast alle Tiere des Bauernhofes befanden sich auf der Weide, acht Hühner und vier Gänse waren vermutlich im Stadel und konnten nicht gerettet werden. Während der aufwendigen Löscharbeiten war die Ortsdurchfahrt von Dreistetten für mehrere Stunden gesperrt.
Die Höhe des Sachschadens kann derzeit noch nicht abgeschätzt werden, dürfte aber sehr hoch sein. Brandermittler versuchen die Ursache zu klären.
Lebensretter
Zwei regelrechte Schutzengel in der Form von zwei Wallfahrern hatte ein 46-jähriger Mann bei einem Brand in St. Georgen in der Klaus bei Waidhofen an der Ybbs. Der schlafende Mann wurde um 0.30 in der Früh von den Pilgern, die zu Fuß am Weg nach Maria Zell waren, geweckt, weil es in seiner Wohnung schon lichterloh gebrannt hatte. Der Mann konnte sich durch einen Sprung aus dem Fenster gerade noch rechtzeitig ins Freie retten. Er musste verletzt ins Spital gebracht werden.
Das Feuer, das letztendlich von sieben Feuerwehren der Region erfolgreich bekämpft worden war, hatte eine kuriose Vorgeschichte. Schon am Freitagabend brannte es in den Räumen des Untermieters. Er war mit einer glimmenden Zigarette eingeschlafen, durch eine glosende Matratze aber aufgewacht. Im Badezimmer löschte der Mann dann seine Unterlage mit dem Duschkopf. Danach verließ er das Haus für ein paar Stunden. Als er wieder heim kam, sah er gar nicht nach der Matratze im Bad, sondern legte sich schlafen. Ein Fehler, denn die hatte längst schon wieder geglost und letztendlich den Brand ausgelöst.
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