Chronik | Niederösterreich
04.12.2018

Großalarm: Einfamilienhaus brannte nieder

Mitglieder von acht Feuerwehren standen Dienstagfrüh in Maria Lanzendorf im Einsatz.

Insgesamt 100 Feuerwehrleute waren Dienstagfrüh in Maria Lanzendorf (Bezirk Bruck/Leitha) im Großeinsatz. Ein Einfamilienhaus stand in Vollbrand, der Bewohner musste mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht werden. Von dem Gebäude ist nur mehr eine Ruine übrig.

Um 4.20 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert. "Bei unserer Ankunft stand das Haus in der unteren Etage und teilweise in der oberen Etage in Vollbrand", schildert Einsatzleiter Michael Kleiber, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Maria Lanzendorf, den dramatischen Einsatz.

Da die Haustüre versperrt war, gingen die Einsatzkräfte davon aus, dass sich noch jemand im brennenden Haus befand. Sofort durchsuchten drei Atemschutztrupps die Räumlichkeiten. Kein ungefährliches Unterfangen, denn der Hausbewohner ist ein leidenschaftlicher Sammler. "Es war alles zugestellt", sagt Kleiber. "Deshalb war die Brandlast sehr groß."

Glücklicherweise konnte bald Entwarnung gegeben werden. Der Bewohner hatte sich bereits ins Freie gerettet und sich im Schock im hinteren Teil des Gartens versteckt. Er wurde nach der Versorgung durch die Rettung ins Spital zur Kontrolle gebracht.

Explosionen

Um den Brand in dem Gebäude löschen zu können, mussten zwei Hubrettungsfahrzeuge angefordert und das Dach geöffnet werden. "Das Haus stand vom Keller bis zum Obergeschoß in Vollbrand", beschreibt Kleiber das Szenario. Die Löscharbeiten waren nicht ungefährlich, immer wieder kam es zu Explosionen, da im Haus auch Gaskartuschen gelagert waren.

Gegen sechs Uhr konnte Brand aus gegeben werden. Die Feuerwehrleute waren aber noch am Vormittag mit Nachlöscharbeiten beschäftigt.