Gegen Hochwasser: 855.000 Euro für die Traisen

„Die Sicherheit der Bevölkerung hat Vorrang“, sagt St. Pöltens Stadtchef Matthias Stadler.

Als Obmann des Traisen-Wasserverbandes hat Stadler  jetzt grünes Licht für Flussbau-Projekte mit Gesamtkosten von 855.000 Euro  gegeben. Als besonders wichtig eingestuft: Die Errichtung eines Hochwasserschutzes im St. Pöltener Stadtteil Ganzendorf. 110.000 Euro werden dort investiert, 2013 soll das Projekt fertig sein.  Der Bau des Flutschutzes an der Unrechttraisen in Hohenberg (Bezirk Lilienfeld)  wird heuer mit Kosten von 250.000 Euro fortgesetzt.

Alleine für die Instandhaltung  der Flussbauwerke sind heuer 450.000 Euro budgetiert. Dazu steuern die Mitgliedsgemeinden des Traisen-Wasserverbandes 135.000 Euro bei. Der Verband ist  neben dem  Flutschutz auch für die Ufer und   Wege zuständig.
Im nördlichen Tullnerfeld kämpfte man verzweifelt gegen das hohe Grundwasser. Bürgermeister  Franz Dam präsentierte  kürzlich das Projekt,  damit die Keller in der Gemeinde Absdorf trocken bleiben.

 

Masterplan 

Das Entlastungsgerinne ist im Masterplan enthalten. Dafür müssen zwei Leitungen  Richtung Gießgang gelegt werden. Zudem wird die Schottergrube und damit der Teich erweitert, wo die Leitungen ansetzen.  Wenn das Entlastungsgerinne fertig ist,  soll der Grundwasserspiegel ohne Pumpen-Einsatz abgesenkt werden. Der Bürgermeister rechnet mit dem Baubeginn bis Sommer.


Die Gemeinde hat auch für die Schottergruben-Erweiterung  Kontakt mit den Grundbesitzern aufgenommen. Das Projekt soll über Schotter-Verkauf finanziert werden.

( Kurier ) Erstellt am 18.01.2012