Die Crew des Rettungshubschraubers versuchte den Feuerwehrmann noch zu reanimieren.

© /Thomas Lenger

Bezirk Bruck/Leitha
07/13/2015

Feuerwehrmann starb bei Routineeinsatz

Herzstillstand - Reanimation blieb erfolglos.

Das Unglück reißt eine Lücke in die Mannschaft, die nicht so schnell geschlossen werden kann“, sagt Matthias Fischer vom Landesfeuerwehrverband. Montagnachmittag endete ein Einsatz für die Feuerwehr Enzersdorf an der Fischa, Bezirk Bruck/Leitha, tragisch. Verwaltungsleiter Karl B. brach plötzlich zusammen. Reanimationsversuche verliefen ergebnislos. Der erfahrene Feuerwehrmann befand sich nicht im Gefahrenbereich. Es dürfte sich um ein gesundheitliches Problem gehandelt haben.

Gegen 13 Uhr wurden vier Feuerwehren zu einem Flur- und Wiesenbrand gerufen. B. saß als Einsatzleiter im ersten eintreffenden Fahrzeug. Wie üblich, stieg er aus, um sich einen Überblick über die Lage zu verschaffen. Als er zum Fahrzeug zurückkehrte, sackte der 50-Jährige zusammen. Kameraden begannen sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen. „Doch als die Kameraden vom Löscheinsatz zurückgekommen sind, haben sie erfahren, dass es vergeblich war“, erklärt Fischer.

In Enzersdorf/Fischa ist die Trauer um den engagierten Feuerwehrmann und bekannten Weinbauern groß. Karl B. hinterlässt eine Frau und zwei Kinder. Erst am 2. Juli war ein 30-Jähriger im Waldviertel im Einsatz gestorben. Er hatte einen Herztod erlitten.

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