Chronik | Niederösterreich
25.12.2011

Familie überstand Horrorunfall unverletzt

Von einem wahren "Weihnachtswunder" spricht die Feuerwehr nach einem schweren Unfall auf der S 6 bei Neunkirchen.

Das es tatsächlich Wunder zu geben scheint, zeigte sich am Heiligen Abend bei einem Horrorunfall auf der Semmering Schnellstraße (S 6) bei Neunkirchen. Gegen drei Uhr früh kam ein mit drei Personen (ein Vater mit seinen beiden Kindern aus Wien) besetzter Pkw von der Fahrbahn ab, geriet auf die ansteigende Leitschiene und wurde durch die Luft katapultiert. Das Auto prallte in der Folge gegen eine Hinweistafel der Raststation Natschbach und blieb schließlich wenige Meter vor einem Brückenpfeiler liegen.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte trauten die Helfer ihren Augen nicht. Alle drei Personen verließen das Wrack unverletzt. Die Unfallstelle glich einem Schlachtfeld: überall herumliegende Fahrzeugteile, die demolierte Leitschiene und schließlich die Reste der Hinweistafel. Die Bergung, die sich als äußerst schwierig gestaltete, war nur mit Hilfe des Kranfahrzeuges der Feuerwehr Neunkirchen Stadt möglich.

Serienunfall

Zu einem Verkehrsunfall mit mehreren beschädigten Fahrzeugen ist es am Samstag auch gegen zehn Uhr auf der B17 im Stadtgebiet von Neunkirchen gekommen. Ein Fahrzeug kollidierte mit einem Lkw, geriet danach auf die Gegenfahrbahn, wo es in Folge gegen zwei weitere Fahrzeuge prallte. Eine Person wurde unbestimmten Grades verletzt und wurde von der Rettung in das Landesklinikum Neunkirchen gebracht. Die Feuerwehr Neunkirchen Stadt, die mit vier Fahrzeugen ausrückte, barg die Unfallfahrzeuge und stellte sie gesichert ab. Weiter wurde die Straße von Fahrzeugteilen gereinigt, sowie von ausgelaufenem Öl und anderen Fahrzeugbetriebsmitteln gereinigt.

Schon Freitagabend war es auf der B17 unweit der Ortsausfahrt Grafenbach zu einem Verkehrsunfall mit zwei Fahrzeugen gekommen. Beim Zusammenstoß wurden beide Pkw-Lenker verletzt. Sie wurden ins Landesklinikum Neunkirchen gebracht. An beiden Unfallfahrzeugen entstand erheblicher Schaden. Die Bergungsarbeiten führte die Feuerwehr Grafenbach durch.