Elfenbeinküste

Etwas kleiner als Deutschland und ziemlich genau von der Größe Norwegens, ist die Côte d`Ivoire (Elfenbeinküste) ein Land voller naturräumlicher Gegensätze und entsprechend unterschiedlicher Klimazonen und Vegetationsformen. Sandbuchten und Kliffs, lange Strandpartien, Lagunen und Sümpfe mit Mangrovenwäldern gliedern die Atlantikküste, an die sich eine 100 bis 200 km tiefe Zone tropischen Regenwalds anschließt. Vielfach ist die dichte Vegetation durch Lichtungen aufgelockert, wo Kakao, Kaffee und Bananen angebaut werden. Aus dem tropischen Äquatorialklima dieser Region gelangt man auf dem Weg nach Norden in den sog. südsudanischen Klimabereich der intensiv landwirtschaftlich genutzten zentralen Hochebene. Sie nimmt den größten Teil des Landes ein. Den tropischen Regenwald haben zunächst Feuchtwälder, dann Feuchtsavanne abgelöst, die im nördlichen Landesdrittel in Busch- und Trockensavanne übergeht. Die hier herrschenden hohen Tagestemperaturen, die kühlen Nächte und ausgedehnte Trockenperioden deuten die Nähe zur Sahelzone an. Ganz anders das bergige Hochland im Westen, der dritte Naturraum der Côte d`Ivoire neben dem Küstenstreifen und dem Zentralplateau. In diesem waldreichen Gebiet liegen die Temperaturen deutlich niedriger, dafür erreichen die Niederschläge Rekordhöhen.Die Millionenstadt Abidjan, angesiedelt auf mehreren Landzungen, die in die Lagune Ebrié hineinragen, präsentiert sich als das "Manhattan Afrikas" mit brodelndem Verkehr zwischen Nobelgeschäften, Prestigebauten und futuristischen Bürotürmen. Doch das Herz Afrikas schlägt in den traditionellen Stadtvierteln Treichville, Adjame, Cocody, Koumasi oder Marcory, wo sich das pralle, bunte Straßenleben der Vielvölkermetropole entfaltet, kleine Restaurants (die sich hier "Maquis" nennen) mit Leckereien locken, Märkte eine unglaubliche Warenfülle ausbreiten und die Nacht zum Tag wird. Auch das "Musée des Civilisations de Côte d`Ivoire" lohnt einen Besuch, vermittelt es doch einen umfassenden Einblick in die Kunst und Kultur der ivorischen Völkerschaften. Vor den Toren Abidjans liegt mit dem "Banco" einer der kleineren Nationalparks, der auf seinen 3.000 ha das zu bewahren versucht, was andernorts schon zu verschwinden droht: ursprünglichen tropischen Regenwald.

Klima

Im gesamten Land ist es ganzjährig sehr warm. Die Durchschnittstemperatur beträgt in Abidjan ganzjährig ca. 27 °C. Die Niederschläge verteilen sich stärker auf den Süden des Landes. Hier ist von Mai bis Juli und von Oktober bis November Regenzeit. Im Norden erstreckt sich die Regenzeit von Mai bis Oktober.

Einreisebestimmungen

Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise in die Côte d’Ivoire ein Visum, das von der Botschaft der Republik Côte d’Ivoire in Bonn ausgestellt wird. Informationen zu den Antragsvoraussetzungen und Gebühren können dort erfragt werden.
Das Visum kann nicht verlängert werden. Ausländer, die sich länger als drei Monate im Land aufhalten wollen, müssen eine Aufenthaltsgenehmigung beantragen.

Impfungen

Es wird ein Schutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A, bei längeren Aufenthalten auch Hepatitis B, Tollwut, Typhus und Meningokokken-Meningitis (A und C) empfohlen.

Währung

CFA-Franc
1 € = 655,96 XOF

Sprache

Verkehrssprache Französisch, über 60 verschiedene Stammessprachen

Beste Reisezeit

Für Besucher aus europäischen Ländern kann der Zeitraum November/Dezember bis April als angenehmste Reisezeit empfohlen werden.

Flugdauer

Die durchschnittliche Flugdauer von Frankfurt/Main nach Abidjan beträgt 7 Stunden.

Zeitunterschied

MEZ -1 Stunde

( Kurier ) Erstellt am 05.12.2011