Chronik Niederösterreich
09/15/2012

Drei Verletzte bei Chemieunfall

In Sooß ist es zu einem Unfall mit Schwefelsäure gekommen. Drei Arbeiter wurden verletzt. Für die Anrainer besteht keine Gefahr.

Im Ortszentrum von Sooß (Bezirk Baden) ist Samstagmittag ein 50-Liter-Fass mit hochgiftiger, hochätzender 98-prozentiger Schwefelsäure geborsten. Wie NÖ Feuerwehrsprecher Franz Resperger berichtete, sind an Ort und Stelle u.a. nicht nur sechs Feuerwehren und ein von der Bezirkshauptmannschaft beauftragtes privates Entsorgungsunternehmen, sondern auch der Chemiker der Landesregierung. Gemeinsam mit dem Bürgermeister und der Behörde findet ein Krisengipfel statt.

Die Helfer, die mit der Entsorgung der Bestände der aufgelassenen Lagerhalle beschäftigt waren, dürften nach Angaben Respergers andere Chemikalien in eines der 50-Liter-Fässer, in denen sich Restbestände der Schwefelsäure befanden, geleert haben, was zu der Reaktion führte. Im Zuge des Berstens des Behältnisses sind drei Arbeiter verletzt und mit leichten bis mittelschweren Verätzungen im Gesicht in die Spitäler in Baden und Wiener Neustadt eingeliefert worden.

Im Krisengipfel soll der weitere Vorgang besprochen werden. Es sei noch unklar, ob die sich in der Halle "bis unter die Decke" befindenden Chemikalienbestände noch am heutigen Samstag entsorgt werden können, so der NÖ Feuerwehrsprecher. Fest steht, dass sowohl das Gebäude als auch das Gelände von der Feuerwehr gesichert sind und keine Gefahr für die Anrainer besteht. Die Ortsdurchfahrt von Sooß war weiterhin gesperrt.

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