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Chronik Niederösterreich
10/22/2020

"Die Zeit drängt": Zittern um Zuckerfabrik in NÖ geht weiter

Derzeit laufen Gespräche intensive Gespräche mit Bauern, um die geforderte Anabufläche zu erreichen.

von Johannes Weichhart

Es ist eine Entwicklung, die Sorge bereitet: Bis vor wenigen Jahren wurden jährlich in Österreich auf 40.000 Hektar Zuckerrüben angebaut, im Weinviertel waren es alleine 25.000 Hektar. Heuer werden in Niederösterreich nur mehr auf 18.000 Hektar Zuckerrüben angebaut, österreichweit sind es nur noch 26.000 Hektar.

Dieser Trend hat auch Auswirkungen auf die Zuckerfabrik in Leopoldsdorf im Marchfeld. Wie der KURIER berichtete, denkt die Agrana darüber nach, das Werk zu schließen. Das Aus für die Zuckerfabrik sei vom Tisch, wenn bis Mitte November die mit den Bauern vereinbarte Rübenanbaufläche für die Jahre 2021 bis 2023 auf 38.000 Hektar steige, betonte Agrana-Chef Johann Marihart.

Laut Landwirtschaftssprecher Richard Hogl laufen derzeit „intensive Gespräche mit den Landwirten“. Die Zeit drängt. „Wenn wir von Zuckerimporten abhängig werden würden, müssten wir ihn aus Ländern mit Zuckerrohrplantagen zukaufen“, sagte Hogl. ÖVP-Geschäftsführer Bernhard Ebner betonte, wie wichtig die Versorgung mit heimischen Lebensmitteln sei.

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