Höchtl, Brandstätter und Jankowitsch (v. li.) beim spannenden Zeitzeugen-Gespräch in Eggenburg

© Gilbert Weisbier

Diskussion
10/27/2013

Der Wandel der EU: Zeitzeugen berichteten

Im Waldviertel wurde den Weg Österreichs in die EU debattiert.

Einen spannenden Blick auf den Weg Österreichs in die EU konnte das Publikum am Nationalfeiertag in Eggenburg im nö. Waldviertel werfen. Hier führte KURIER- Herausgeber Helmut Brandstätter im Rahmen der Kulturwoche vor Publikum ein Gespräch mit den Zeitzeugen Peter Jankowitsch und Josef Höchtl.

Jankowitsch, ehemaliger Außenminister und Europastaatssekretär, berichtete von Bemühungen gleich nach dem Ende des Weltkrieges: „Wir wollten ein Europa ohne Grenzen.“ Der langjährige EU-Politiker und ÖAAB-Obmann Höchtl erzählte, dass er als JVP-Obmann gegen den Rat aller Parteien für eine Vereinigung Europas gekämpft habe. Beide bedauerten, dass sich das Bild in der EU deutlich gewandelt habe. „Die Solidarität ist verloren gegangen“, sagte Jankowitsch.

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