Pflastersteine in der Stadteinfahrt sind lose: Reparatur wurde verschoben

© KURIER/Wolfgang Atzenhofer

Sanierungsprojekt
09/30/2014

Debatte um lockeren Wiener Würfel

Sanierung von 14 Jahre altem City-Pflaster in Waidhofens Gemeinderat aufgeschoben.

Die hitzige Debatte zur Jahrtausendwende, ob Waidhofens Altstadt asphaltiert oder gepflastert wird, endete in einer Bürgerbefragung mit einer Mehrheit für das Granitpflaster. Die in Splitt gebetteten Wiener Würfel mussten schon in den vergangenen Jahren stellenweise immer wieder neu befestigt werden,weil sie durch den Verkehr locker wurden. Im gestrigen Gemeinderat stand nun der Start eines umfangreichen Sanierungsprojektes am Tapet. Wurde aber von Stadtchef Wolfgang Mair wieder von der Tagesordnung genommen, weil der Koalitionspartner UWG eine Nachdenkphase forderte.

Um 20.000 Euro sollte heuer noch eine Rumpelstelle am Unteren Stadtplatz saniert werden. Ob das nach dem gestrigen Rückzieher noch vor dem Winter möglich wird , ist aber fraglich.

Für den Dauerkritiker der Pflasterung, Karl Piaty, ist die nötige Sanierung der Beweis einer krassen Fehlentscheidung im Jahr 2000. Er fordert politische Verantwortung und will einen Schwenk auf Asphaltfahrbahnen.

Das kommt für Bürgermeister Mair, WVP, nicht in Frage. "Beim Pflaster kommt es zu Setzungen, weil wir damals auch die Fernwärme verlegt haben. Es gab schon viele Sanierungen von Leitungen im Unterbau, die durch die Herausnahme der Steine leicht machbar waren. Bei Asphalt hätten wir einen fürchterlichen Fleckerlteppich. Eine neue Asphaltdecke würde Unsummen verschlingen", sagte Mair.

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.