Karl Nutz hat "Carsharing"-Initiative ins Leben gerufen.

© /KarlNutz

carsharing
08/22/2014

Das Autoteilen hat noch wenig Fans

Angebote in Herzogenburg und St.Pölten werden noch nicht oft genutzt

Es war im Jahr 2005, als Karl Nutz eine für ihn wichtige Entscheidung traf: der dreifache Familienvater verkaufte sein Auto und benutzte ab diesem Zeitpunkt nur noch öffentliche Verkehrsmittel und sein Fahrrad. "Die Umstellung war zu Beginn sehr schwierig. Als würde man sich das Rauchen abgewöhnen", erzählt er.

Besonders angetan hat dem 56-Jährigen in den vergangenen das System des "Carsharings". Darunter versteht man die organisierte gemeinschaftliche Nutzung eines oder mehrerer Autos. "Für mich ist das die Mobilitätszukunft", sagt Nutz, der Obmann des Vereins "Move Herzogenburg" ist. Angeboten wird ein E-Auto, pro gefahrenen Kilometer müssen 0,25 Cent Benutzungsgebühr bezahlt werden. Dazu kommt noch ein jährlicher Mitgliedsbeitrag. Für Einzelpersonen sind das 100 Euro im Jahr.

Allerdings dürfte die Möglichkeit des Autoteilens in und um Herzogenburg noch nicht so in den Köpfen der Menschen angekommen sein. In der Stadt würden rund zehn Menschen das angebotene Elektroauto regelmäßig nutzen.

Auch in St. Pölten gibt es diesbezüglich noch Potenzial. Erst kürzlich machte die Stadt für ein "Carsharing-Fahrzeug" Werbung, das westlich des Bahnhofes (Kassenhalle) auf Benutzer wartet. Benutzt wird es laut Nutz aber nur selten. Trotzdem sagt er: "Das Angebot sollte noch ausgeweitet werden."

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