Chronik Niederösterreich
09/28/2012

Dachrinnen-Tausch gegen den Willen von Schrebergärtner

Stockerau – Man stelle sich folgende Situation vor. Die Tür geht auf, Monteure betreten den Garten und tauschen ohne Einverständnis des Schrebergarten-Besitzers die Dachrinnen am Gebäude und kassieren dafür fast 500 Euro. Einem 73-Jährigen, der noch dazu Invalide ist, soll das passiert sein. Jetzt versucht die Polizei Licht ins Dunkel der ominösen „Dachrinnen-Zwangsbeglückung“ zu bringen.

Bei den Spenglern soll es sich um vier ungarische Staatsbürger gehandelt haben. Der 72-jährige Schrebergartenbesitzer war zwar völlig verdutzt, versuchte aber noch mit Händen und Füßen den Austausch zu verhindern. Doch die Eindringlinge ließen sich nicht beirren und finalisierten die Montage der Dachrinnen. Nach getaner Arbeit wollten sie von dem 72-Jährigen 460 Euro. „So viel Geld habe ich gar nicht“, gab der Pensionist zu bedenken.

Plötzlich soll ihm einer der Männer mit der Handkante der rechten Hand einen Schlag gegen die rechte Halsseite verpasst haben. Der Pensionist, der noch dazu Vollinvalide ist, wurde daraufhin ohnmächtig und kam nach eigenen Aussagen erst eine halbe Stunde später wieder zu sich. Die Polizei hat Spuren gesichert und „ermittelt in alle Richtungen“.

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