Chronik | Niederösterreich
20.04.2012

Brand im Wiener Neustädter Dom

Das Feuer brach in einem Seitenschiff aus und konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden, verletzt wurde niemand.

Ein Brand im Dom zu Wiener Neustadt ist am Dienstagabend rasch unter Kontrolle gebracht worden. Laut Feuerwehr war der Dachstuhl im nördlichen Bereich eines Seitenschiffs betroffen. Die Flammen hätten aber nicht durchgeschlagen. Die Löschkräfte seien rasch zur Stelle gewesen. 70 Mann, u.a. acht Atemschutztrupps, standen mit 22 Fahrzeugen im Einsatz.

Aus einem Seitenschiff des Doms war massiver Rauch aufgestiegen, hatten Augenzeugen berichtet. Sofort rückten die FF Wiener Neustadt, Felixdorf, Neunkirchen und Mödling mit Drehleitern und Hubrettungsgeräten aus. Bei der Zufahrt der Helfer sei der Dom in Rauch gehüllt, das Innere des Gotteshauses ebenfalls bereits völlig verraucht gewesen. Der Einsatz ging in der Folge von außen und per Innenangriff unter Atemschutz über die Bühne.

Im Verlauf des Einsatzes wurde das Dach des Doms teilweise abgedeckt, um eventuelle Glutnester besser bekämpfen zu können.

Galerie

1/8

wiener neustädter dom

Brand,Dom,Wiener Neustadt,Feuer,Domprobst

Brand,Dom,Wiener Neustadt,Feuer,Domprobst

APA/EXPA/ Stephan WoldronAPA7134938 - 06032012 - WIENER NEUSTADT - ÖSTERREICH: ZU APA-TEXT CI - An die 70 Feuerwehrmänner bei einem Löscheinsatz bei einem Brand im Wiener Neustädter Dom am Dienstag, 6. März 2012. APA-FOTO: EXPA/ Stephan Woldron

DOM

DOM

DOM

DOM

Vorerst keine Gottesdienste

Im Dom werden vorerst keine Gottesdienste stattfinden. Die Messfeiern würden in die Vorstadtkirche St. Leopold verlegt, sagte Dompropst Monsignore Karl Pichelbauer. Auch ein Konzert am Freitagabend mit russischen Passionsgesängen müsse abgesagt werden. "Verbrannt ist nichts", so Pichelbauer. Aber die Rauchentwicklung sei sehr groß gewesen. Es gebe viel Schmutz und "es stinkt auch noch fürchterlich". Dazu kämen Wasserschäden. Die Feuerwehr habe durch ihren raschen Einsatz jedenfalls "verhindert, dass der gesamte Dachstuhl des Doms in Brand geriet".

Mehr zum Thema

  • Hauptartikel

  • Hintergrund