Bluttat auf Rax war "Kurzschlusshandlung"

Nach einem vermeintlichen Mordversuch bleibt der 60-jährige Tatverdächtige weiter in Untersuchungshaft.
Bluttat auf Rax war "Kurzschlusshandlung"

Nach dem brutalen Angriff auf seine 49-jährige Ehefrau auf der Rax, bleibt der mutmaßliche Täter weiter hinter Gittern. Der Haftrichter am Landesgericht Wiener Neustadt hat am Montag wegen Tatbegehungsgefahr die U-Haft verlängert. Der 60-jährige St. Pöltner Beamte Johann B. soll während einer Wanderung am 26. Juli auf der Rax mit einem Stein auf seine Ehefrau Andrea B. losgegangen sein. Die Frau erlitt schwere Kopfverletzungen und musste notoperiert werden. Der Tatverdächtige rechtfertigte sich am Montag während der Haftverhandlung damit, ein Blackout gehabt zu haben. Dabei kam es zu der "Kurzschlusshandlung", die ihm schrecklich Leid tue. "Er dürfte psychische Probleme entwickelt haben und hatte während der Wanderung Selbstmordgedanken", so Verteidiger Edwin Schubert. Seine Frau stehe trotz der Tat zu ihm. Demnächst soll es eine Anklage geben.

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