Bilder von den Tiger-Babys

Die drei weißen Tigerbabys dürfen vorerst in Österreich bleiben.

Der Besitzstreit um die vor wenigen Wochen in Niederösterreich geborenen Tiger-Drillinge soll nun außergerichtlich gelöst werden. Am Freitag wurde am Landesgericht St. Pölten dem Vorschlag der Richterin, ein Mediationsverfahren durchzuführen, zugestimmt, teilte Herbert Eder, Chef des Kameltheaters in Kernhof (Bezirk Lilienfeld), wo die Tiere derzeit untergebracht sind, mit. Die Klage war von einem deutschen Safarizoo ausgegangen, der die Tigerdame "Burani" im Vorjahr an den Niederösterreicher mit einer Kaufoption verliehen hatte. Laut Eder wurde die Kaufsumme - 13.000 Euro - bezahlt, die Tiger würden demnach ihm gehören. Den Deutschen zufolge habe der Chef des Kameltheaters aber angekündigt, die Großkatze zurückzubringen und somit auf die Kaufoption zu verzichten. Auch der Nachwuchs sei verschwiegen worden. Augenzeugen zufolge herrschte zwischen den beiden Klagsparteien - früher angeblich freundschaftlich verbunden - am Freitag vor Gericht eine eher frostige Atmosphäre.

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(kurier) Erstellt am
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