Betrunken ohne Führerschein Auto von Kollegen „geborgt“
Langenschönbichl –Verbrecher ist der Pole Heronim W. (35) keiner, vor dem Richter wird er sich trotzdem verantworten müssen.
W. arbeitet in Österreich auf Montage und teilt mit zwei Landsleuten ein Fremdenzimmer in Langenschönbichl (Bezirk Tulln). Am Wochenende tranken die drei Polen in ihrer Unterkunft reichlich Alkohol. Zu später Stunde wollte W. das Auto eines seiner Kollegen ausborgen, um alkoholischen Nachschub zu besorgen. Der Kollege verweigerte die Herausgabe des Autoschlüssels mit der Begründung, W. sei betrunken und habe zudem keinen Führerschein.
Damit gab sich der 35-Jährige nicht zufrieden: Als seine Zechkumpanen schliefen, nahm er den Autoschlüssel und 1100 Euro von einem Kollegen und fuhr nach Tulln. Dort fiel er vor einem Rotlicht-Lokal auf und wurde kontrolliert.
Ein Alkotest ergab zwei Promille; dazu kommen Strafanzeigen wegen Diebstahls und unbefugter Inbetriebnahme eines Kfz. Rührend: Damit W. wieder auf freiem Fuß kam, hinterlegten seine bestohlenen Kollegen die geforderte Sicherheitsleistung von 1600 Euro.
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