Chronik | Niederösterreich
03.05.2018

Baustart für neues Stadion in Wiener Neustadt

Wenn der SC Wiener Neustadt in die höchste Spielklasse aufsteigt, bietet die Arena 5000 Sitzplätze.

Mit dem Baustart ist die unendliche Geschichte rund um das Wiener Neustädter Stadion ein für alle Mal zu Ende. Diese Woche sind auf dem Areal nächst der Arena Nova-Veranstaltungshalle die Bagger aufgefahren. Bis zur Frühjahrssaison 2019 wird auf der grünen Wiese ein bundesligataugliches Stadion samt Trainingsplätze errichtet. Das Stadion wird, je nachdem ob der SC Wiener Neustadt aufsteigt oder nicht, für die oberste oder zweithöchste Spielklasse errichtet und kann modular erweitert werden. Im Vollausbau verfügt die Arena über eine Zuschauerkapazität von 5000 Sitzplätzen.

„Von Anfang an war klar, dass die Finanzierung das Budget der Stadt nicht belasten darf. Mit dem Grundstücksverkauf des bestehenden Stadions, der Drittelfinanzierung des Landes und etwaigen Förderungen des Bundes ist dies nun gewährleistet“, so Bürgermeister Klaus Schneeberger.

Für die schlüsselfertige Übergabe des 12,8 Millionen Euro teuren Stadions zeichnet sich eine Arbeitsgemeinschaft aus Strabag AG und Porr GmbH verantwortlich. Die Generalplanung übernimmt das Büro des Wiener Neustädter Baumeisters Michael Ebner.

Um den Auflagen der Bundesliga zu entsprechen, verfügt das Stadion über eine Rasenheizung. Die beiden zuständigen Stadträte Franz Dinhobl (ÖVP) und Philipp Gerstenmayer ( FPÖ) zum Start der Bauarbeiten: "Was vor drei Jahren noch ein Traum war, wird jetzt Realität. Nach dem reibungslosen Ablauf des städtebaulichen Wettbewerbs und Verkaufs des alten Areals ist auch die Suche nach dem Totalunternehmer professionell und erfolgreich über die Bühne gegangen. Jetzt gilt es, weiter engagiert zu arbeiten, damit das neue Stadion für den SC, die Jugend und den Sport generell plangemäß eröffnet werden kann."