Chronik | Niederösterreich
11.10.2018

Autobus und Lkw auf A1 kollidiert: Zehn Verletzte

In die Kollision waren ein Reisebus und ein Holztransporter verwickelt. Es gibt drei Schwerverletzte.

Auf der Westautobahn (A1) bei Melk sind am Donnerstag in den Morgenstunden ein Autobus und ein Lkw umgestürzt. Der Unfall forderte nach Polizeiangaben mindestens zehn Verletzte. Die Ursache war vorerst unbekannt. Die Richtungsfahrbahn Linz war blockiert.

In die Kollision waren laut Polizeisprecher Johann Baumschlager ein Reisebus und ein Holztransporter verwickelt. Beide Fahrzeuge stürzten um. Der Lkw-Lenker wurde eingeklemmt und schwer verletzt. Er musste aus dem Führerhaus geschnitten werden.

Baumschlager sagte, es sei von einer stundenlangen Sperre der Richtungsfahrbahn Linz der A1 auszugehen. Die Sperre der Richtungsfahrbahn Linz führte laut ÖAMTC zu Behinderungen auf der Umleitungsstrecke über die B1. Auf der A1 selbst war ein etwa drei Kilometer langer Stau die Folge des Unfalls. An die Unfallstelle wurde auch ein Notarzthubschrauber beordert.

Unfall auf der A1 bei Melk

1/9

Drei Schwer- und sechs Leichtverletzte

Sonja Kellner vom Roten Kreuz berichtete von drei Schwer- und sechs Leichtverletzten. Zehn weitere Personen, die in den Unfall verwickelt waren, seien unversehrt geblieben. Sie wurden zur Bezirksstelle Melk des Roten Kreuzes gebracht. Gemeinsam mit dem Samariterbund wurden laut Kellner sieben Rettungs- und zwei Notarzteinsatzfahrzeuge entsandt.

Die Kollision hatte sich gegen 5.30 Uhr bei Loosdorf (Bezirk Melk) ereignet, teilte Feuerwehrsprecher Franz Resperger mit. Seinen Angaben zufolge war ein mit Rundholz beladener Schwertransporter aus Niederösterreich mit einem Autobus aus Mazedonien kollidiert. In dem mazedonischen Autobus hatten sich nach ÖAMTC-Angaben 18 Personen befunden. Wie der Kurier erfuhr, soll der Bus eine Panne gehabt und nur noch mit geringer Geschwindigkeit unterwegs gewesen sein, als der Holztransporter in den Bus krachte. Die Zugmaschine des Lkw stürzte um. Der Anhänger mit dem Holz blieb stehen.

Der Chauffeur des Transporters wurde von der FF Loosdorf mit hydraulischem Rettungsgerät befreit. An der Unfallstelle stand zudem die FF Melk im Einsatz. "Gar nicht funktioniert" hat nach Feuerwehrangaben die Rettungsgasse.