Chronik Niederösterreich
05/07/2012

Anrainer wirft ASFiNAG vor, die Lärmmessung zu fälschen

Knoten Steinhäusl –Vor zwei Wochen führte eine Firma im Auftrag der ASFiNAG Lärmmessungen am Knoten Steinhäusl durch.

Ergebnisse sind noch keine da, Kritik dagegen umso mehr. Rudolf Kiebl, ein vom Lärm betroffener Anrainer erhebt schwere Anschuldigungen gegen die ASFiNAG. Diese soll die Messungen absichtlich manipuliert haben. Denn seit Anfang April befindet sich auf besagter Strecke eine vorübergehende Geschwindigkeitsbegrenzung. Wegen einer Baustelle darf man nur 80 km/h fahren, was sich auf den Lärm auswirke.

„Die Messung sollte schon früher stattfinden, dann wurde sie extra verschoben“, beschwert sich der Eichgrabener. Er möchte sich mit einem Anwalt über rechtliche Schritte beraten. „Wenn ich etwas falsch plane, muss ich dazu stehen und nicht die ganze Sache zu vertuschen versuchen“, kritisiert Kiebl. Auch den Bürgermeister der Nachbargemeinde Altlengbach, Wolfgang Luftensteiner, verschont er nicht. Ihm wirft er vor, eingeweiht gewesen zu sein. „Ich habe gar nichts gewusst. Die ASFiNAG hat mich nicht einmal informiert, wann gemessen wird. Und es ist mir auch egal. Mich interessiert dann das Endergebnis“, stellt der Bürgermeister klar.

Auch Andreas Fromm vom ASFiNAG-Erhaltungsmanagement versucht zu beruhigen. „Wir wissen natürlich von der Geschwindigkeitsbeschränkung, die Auswirkungen werden in der Analyse der Messergebnisse berücksichtigt. Sollte es nicht eindeutig möglich sein, werden wir die Messkampagne nach Abschluss der Bauarbeiten weiter vertiefen.“

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