Am Schulweg lauern Gefahren

Am Schulweg lauern Gefahren
Aktion Schutzengel: Ein schwer einsehbarer Zebrastreifen in der Gemeinde Rossatz-Arnsdorf wurde mittels Tempomessgerät sicherer.

Haarsträubend, wie nach der 30er-Tafel manche Autofahrer auf's Gas steigen. Nicht achtend, dass tatsächlich zirka 300 Meter weiter die Ortstafel steht. Die breite Rennbahn ist einfach zu verlockend!" Franz Alfons lebt in Göstling an der Ybbs. Nach dem Start der KURIER "Aktion Schutzengel" hat er ein siebenseitiges Dokument verfasst und an die Redaktion geschickt.

Am Schulweg lauern Gefahren

Unterschriftenliste inklusive. Mit dieser Liste wollen die engagierten Göstlinger die 30er-Zone im Ort erweitern, denn: "durch die Sanierung der Straße erhöhte sich leider auch die Durchfahrtsgeschwindigkeit vieler Fahrzeuge." Mit dieser Aktion, so hoffen die Göstlinger, werden die Schulkinder und Radfahrer im Ortsgebiet besser geschützt. 50 Anrainer haben die Unterschriftenliste unterzeichnet - der KURIER hat die Liste an die zuständigen Experten beim Land NÖ weitergeleitet.

Eingebremst

Am Schulweg lauern Gefahren

In der Marktgemeinde Rossatz-Arnsdorf genauer gesagt in Mitterarnsdorf, sorgt ein Tempomessgerät seit Mittwoch für mehr Sicherheit im Ort.

Denn nur 200 Meter nach Ortsbeginn ist jene Bushaltestelle, die Volksschulkinder täglich zum Ein- und Aussteigen nutzen. Viele der Autofahrer lassen das Auto auf dieser Strecke noch ausrollen und nehmen gar nicht wahr, dass sie mitten im Ortsgebiet sind.

Bei der Bushaltestelle gibt es zwar einen Zebrastreifen, dieser ist jedoch in einer unübersichtlichen Kurve, der durch eine Mulde am Ortsanfang nur schwer einsehbar ist. "Die meisten der Autofahrer fahren hier zu schnell sagt Vizebürgermeister Herbert Haslinger.

"Durch das aufgestellte Tempomessgerät soll das Bewusstsein der Autofahrer geschärft werden, dass sie mehr auf ihre Geschwindigkeit achten", sagt Hedwig Hirnschall, Gemeinderätin und selbst Mutter. "Vor allem am Schulanfang steht am Zebrastreifen immer ein Polizist", sagt Hirnschall.

Auch die Direktorin der Volksschule, Renate Aigner, freut sich über die neue Schutzmaßnahme für ihre Sprösslinge. "Es ist für die Sicherheit der Kinder. Außerdem werden die Kinder in den ersten Schultagen von uns begleitet", sagt Aigner.


KURIER-Leser können mögliche Gefahrenstellen auf Schulwegen, im Ortsgebiet oder an unübersichtlichen Straßenabschnitten via eMail an schutzengel@kurier.at melden. Alle Einsendungen werden den Experten des Landes NÖ übermittelt.

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