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Schwechat
07/23/2019

Ärger mit Jugendlichen im Schwechater Bad: Securitys im Einsatz

Die Sicherheitsleute sind auch in Parks und auf Spielplätzen unterwegs. Die Bilanz des ersten Einsatz-Wochenendes ist positiv.

von Katharina Zach

Nach "besorgniserregenden Vorfällen" mit Jugendlichen, die nicht aus Schwechat stammen, sorgen nun Securitys im Schwechater Freibad für mehr Sicherheit, wie FPÖ-Gemeinderat Wolfgang Zistler bekannt gibt. Bürgermeisterin Karin Baier bestätigt den Einsatz der Sicherheitskräfte. Diese seien allerdings seit vergangener Woche in ganz Schwechat sowie in Parks und Spielplätzen unterwegs.

Wo die Securitys zum Einsatz kommen, erfolgt in enger Abstimmung mit Polizei und Stadt. „Die beauftragte Firma leistet derartige Dienste bereits seit geraumer Zeit auch in einigen Wiener Bezirken, wo sich diese Methode bereits bewährt hat“, sagt die Stadtchefin. Es handle sich jedoch um ein Schwechater Unternehmen.

Gute erste Bilanz

Die erste Bilanz nach dem Wochenende ist laut Stadt durchaus positiv. Es hätte keine gröberen Probleme gegeben. Im Bad seien die Gäste am Anfang irritiert gewesen, hätten den Security-Einsatz dann aber begrüßt. Es hätte eine Lärmbelästigung gegeben, nach einer kurzen Ermahnung seien die Jugendlichen dann aber leiser gewesen. Auch am Bahnhof wurden junge Leute ermahnt, keinen Müll zurück zu lassen.

Pöbeleien

Wie Zistler auf Facebook schreibt, hätten zuletzt Jugendbanden im Bad "Radau" gemacht, andere Gäste provoziert und angepöbelt. Auch auf Spielplätzen in der Stadt gäbe es immer wieder Probleme mit Jugendlichen, die feiern und ihren Müll zurücklassen. "Es sind auch schon Leute am Radlweg angepöbelt worden", sagt Zistler.

Vorwiegend soll es sich um junge Männer aus Simmering handeln, meint der Gemeinderat. Die Maßnahme begrüßt er: "Wir sind dafür. Wie wollen ja keine Zustände, wie anderswo. Wir sind froh, wenn die Ruhe wieder hergestellt ist".

Appell an Vernunft

Bürgermeisterin Baier selbst bedauert, dass die Maßnahme überhaupt notwendig wurde. „Persönlich finde ich es sehr schade, dass die präventive Arbeit der sehr engagierten Jugendbetreuung des Vereins Römerland Carnuntum und die Maßnahmen der Polizei offenbar nicht ausreichen, um dieses unnötige Verhalten in den Griff zu bekommen, weshalb ich abschließend einen neuerlichen Appell an die Vernunft der agierenden Personen richten möchte!“

 

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