Chronik Niederösterreich
12/05/2011

10.000 Bäume überprüft: "Jetzt kann nichts mehr passieren"

Sicherheit

Nach menschlichem Ermessen kann jetzt nichts mehr passieren" versichert Stadtgarten-Chef Johann Pelzer. 10.000 der insgesamt 11.000 Bäume in St. Pöltens Stadtgebiet sind von Profis der "ARGE Baum" überprüft und alle Sturm-Risikopunkte entlang von Straßen und Wegen entschärft. "Wir sind ziemlich durch" sagt Pelzer. Derzeit wird riskanter Grünbestand entlang des Traisen-Radwegs Richtung Süden gerodet und auch am begehbaren Rand von Natur-Naherholungsflächen singen die Motorsägen. Pelzer: "Das ist kein Baummord, wie uns grüne Träumer oft vorwerfen, sondern eine notwendige Minimierung des Risikos nahe Null."

Alle durchgecheckten 10.000 Bäume scheinen in einem computerisierten Kataster auf. Per Knopfdruck können die Stadtgärtner auf speziellen Laptops Position, Zustand und nächsten Kontrolltermin (ein Mal jährlich) jedes einzelnen Baumes feststellen. St. Pölten war 2002 die erste Stadt Österreichs, die ein derartiges System einführte. Täglich sind zwei bis drei Mitarbeiter zu "sicherheitstechnischen Begehungen" unterwegs.

Dass St. Pölten eine ausgesprochen grüne Kommune ist, fand kürzlich sogar eine prominente Anerkennung: Die "Internationale Gesellschaft für Baumpflege" (ISA) adelte bei einer Fachtagung in Baden die Landesmetropole zur "Stadt der Bäume 2011". Als Trophäe gab es eine gravierte Glasskulptur.

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