Prozess wegen Mordversuchs in Kärnten: Mann (21) stach auf Opfer ein

Das Landesgericht Klagenfurt mit dem österreichischen Wappen an der Fassade.
Im Sommer stach ein Kärntner einem jungen Mann mit einem Steakmesser in den Kopf und fügte ihm lebensgefährliche Stichverletzungen zu.

Wegen versuchten Mordes muss sich am kommenden Mittwoch ein 21-jähriger Kärntner vor einem Geschworenensenat am Landesgericht Klagenfurt verantworten. Der Mann soll im vergangenen Sommer mit einem Messer mehrmals auf den Kopf seines gleichaltrigen Opfers eingestochen haben, dieses überlebte schwerst verletzt, so die APA.

Zu dem Angriff war es in den frühen Morgenstunden des 6. Juli nach einer Veranstaltung im Bezirk Spittal an der Drau gekommen. Der Angeklagte soll mit einem Steakmesser mit einer zehn Zentimeter langen Klinge mehrmals auf den Kopf eines jungen Mannes eingestochen und ihm lebensgefährliche multiple Stichverletzungen zugefügt haben.

Messerklinge durch Wucht des Angriffs verbogen

"Durch die Wucht des Angriffs soll sowohl die Messerklinge verbogen als auch der Messergriff abgetrennt worden sein", heißt es in der Anklage. Ohne sofortige medizinische Versorgung wäre das Opfer wohl verblutet.

Die Schwurgerichtsverhandlung wird von Richterin Sabine Götz geleitet. Sie ist für den gesamten Mittwoch über anberaumt, ein Urteil wird für den Abend erwartet.

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