Chronik | Burgenland
27.11.2018

Verweste Leiche entdeckt: Fremdverschulden ausgeschlossen

Tote dürfte 70-jähriger Hausbesitzer sein. Nachdem eine Obduktion durchgeführt wurde, wird Fremdverschulden ausgeschlossen.

In einem abgelegenen Haus im burgenländischen Sieggraben (Bezirk Mattersburg) ist eine stark verweste Leiche gefunden worden. Bei dem Toten dürfte es sich um den 70-jährigen Besitzer handeln, der das Haus laut Nachbarn als Sommerdomizil genutzt haben soll, berichtete die „Kronen Zeitung“ heute, Dienstag.

"Eine Obduktion wurde bereits durchgeführt. Fremdverschulden als Todesursache kann ausgeschlossen werden", sagt der Sprecher der Staatsanwaltschaft Eisenstadt, Roland Koch zum KURIER.

„Die Identifizierung ist zum jetzigen Zeitpunkt noch ausständig“, so ein Sprecher der Landespolizeidirektion Burgenland auf Nachfrage. Nun werde routinemäßig ermittelt.
Einem Nachbar war beim Versuch, eine Einladung zu überbringen, aufgefallen, dass der Briefkasten überging, hieß es in dem Zeitungsbericht. Weil auf das Klopfen niemand reagierte, verständigte er die Polizei. Der angeblich in Wien wohnhafte Pensionist dürfte bereits vor Wochen gestorben sein.