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Chronik Burgenland
01/27/2020

Überraschende Ergebnisse bei der burgenländischen Landtagswahl

Das Burgenland hat gewählt - mit teilweise erfreulichen und weniger erfreulichen Resulaten für die Kandidaten.

12 Wähler blieben in Kroisegg, einem Ortsteil von Grafenschachen mit 260 Wahlberechtigten und Heimatort von Landeshauptmann Hans Peter Doskozil, der ÖVP treu. Für die SPÖ entschieden sich jedoch 189 Menschen - eine Mehrheit von 90,4 Prozent. In der Großgemeinde waren es 74,9 Prozent.

Eine der wenigen Gemeinden, in denen die SPÖ Stimmen verliert, ist Großmürbisch im  Bezirk Güssing mit  einem Minus von 6,43 Prozentpunkten. Auch in der Heimatgemeinde des früheren Landeshauptmannes Hans Niessl, Frauenkirchen im Bezirk Neusiedl, gibt es ein Minus von 5,37  für die SPÖ.

Die FPÖ verzeichnet in Kemeten die größten Verluste im Land, das Minus beträgt 18,43 Prozentpunkte. Größter Nutznießer war die SPÖ, die ein Plus von 26,00 erreichte.

Die FPÖ legte in nur drei Gemeinden zu: in Bildein (plus 1,16), Großhöflein (plus 1,01) und Loipersbach (plus 0,47).

Die Grünen holten in Neuberg (Bezirk Güssing) das größte Plus mit 4,69 Prozentpunkten. In Schandorf (Bezirk Oberwart) verloren sie hingegen 4,42 Prozentpunkte.

Die ÖVP verlor am meisten Wähler in Neudorf (Bezirk Neusiedl), das Minus beträgt 15,28 Prozentpunkte. Die SPÖ  konnte hier ein Plus von 23,02 einfahren. Die meisten Zuwächse für Türkis gab es in Großhöflein mit plus 12,61 Prozentpunkten.

In Bad Sauerbrunn machte sich der Wechsel von Gerhard Hutter von der Liste Burgenland zur SPÖ bemerkbar. Die LBL verlor 27,5 Prozentpunkte, die SPÖ gewann 18,9  dazu.

Die Liste Burgenland gewann am stärksten in Ritzing (plus 1,6) im Mittelburgenland, sonst steht nur in Rauchwart, Loretto und Heugraben  ein Plus vor dem Ergebnis.

Thomas Steiner konnte in Eisenstadt um 2,5 Prozentpunkte zulegen, die ÖVP kam auf 40,26 Prozent. Die SPÖ gewann fast 9 Prozentpunkte dazu und hält bei 33,56.

Gar nicht gut lief es hingegen für die Grünen-Chefin Regina Petrik. In ihrer Heimatgemeinde Eisenstadt verlor sie insgesamt 0,4 Prozentpunkte.

Für FPÖ-Chef Johann Tschürtz lief es in seiner Heimatgemeinde Loipersbach nicht schlecht. Die FPÖ holte ein Plus von 0,47 Prozentpunkten und ist mit 28,4 Prozent weiterhin zweitstärkste Kraft.

Eduard Posch schaffte mit NEOS den Einzug nicht, aber in Pinkafeld holte er 5,7 Prozent – ein mageres Plus von 0,85 Prozentpunkten. In Stegersbach konnte NEOS-Kandidatin Julia Kernbichler 2,37 Prozentpunkte zulegen. Das größte Minus gab es in Frauenkirchen (3,1).

Manfred Kölly, Spitzenkandidat der Liste Burgenland und Bürgermeister von Deutschkreutz,  erreichte in seiner Heimatgemeinde mit 26,3 Prozent  das beste Ergebnis im Burgenland, verlor aber trotzdem 13,95 Prozentpunkte im Vergleich zur Wahl 2015.

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