Start der Ländertour im Burgenland

Vizekanzler Spindelegger begann seine Informationstour durch die Bundesländer beim ehemaligen ÖAAB-Zimmergenossen Steindl.
Start der Ländertour im Burgenland

Im Nationalrat waren die beiden als Abgeordnete aus den Reihen des ÖAAB einst Zimmergenossen, heute ist Michael Spindelegger Vizekanzler und Bundesparteichef der Volkspartei und Franz Steindl Landeshauptmannstellvertreter und Parteiobmann im Burgenland. Alte Bande haben die Zeiten überdauert, also beginnt Spindelegger seine Informationstour durch die Bundesländer am Dienstag im Burgenland.

Nach einem erweiterten Landesparteivorstand mit allen Mandataren und Mitarbeitern der burgenländischen ÖVP am frühen Nachmittag wechselte der Tross zu Ehren des neuen Agrarlandesrates Andreas Liegenfeld anschließend nach Donnerskirchen. Im Leisserhof wollte Spindelegger die Anliegen der "kleinen Funktionäre" mitnehmen.

Am Rande des Besuchs im Burgenland nahm der Vizekanzler und Außenminister auch zu den Chancen des Burgenlandes auf üppige EU-Förderungen nach 2013 Stellung.

Fifty-fifty

"Die Chancen stehen derzeit 50 zu 50, deshalb müssen wir uns wirklich sehr ins Zeug legen", sagte Spindelegger auf KURIER-Anfrage. Bis 2013 bekommt das Land von der EU 177 Millionen Euro. Nach den Plänen von EU-Regionalkommissar Johannes Hahn sollen im EU-Budgetrahmen für 2014 bis 2020 auch "Übergangsregionen" mit einer Wirtschaftsleistung zwischen 75 und 90 Prozent des EU-Durchschnitts Platz finden. Darunter das Burgenland, das laut jüngsten Zahlen auf 81,3 Prozent kommt. Gegen die Übergangsregionen regt sich aber Widerstand, etwa aus Deutschland.

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