Chronik | Burgenland
09.11.2018

Saisonstart für die Raptors Eisenstadt

In der neu formierten niederösterreichischen Landesliga warten schwere Spiele gegen alte Bekannte

Für den EV Raptors Eisenstadt ging es bereits am Freitag auswärts gegen St. Pölten in die neue Eiszeit der niederösterreichischen Landesliga. Nachdem es im Burgenland keinen eigenen Ligabetrieb gibt, spielen die Raptors seit einigen Jahren im nö. Verband mit. Dass man dort auch einmal kleine „Weltreisen“ beispielsweise nach Zwettl in Kauf nehmen muss, stört die Eisenstädter nicht, wie Obmann und Spieler Roman Szalay erklärt: „Das ist ein notwendiges Übel, welches wir gerne in Kauf nehmen, immerhin sind wir alle wirkliche Eishockey-Enthusiasten. Da ist die Liebe zum Sport einfach größer.“

 

Positiv aus Sicht der Eisenstädter ist, dass die NÖ-Landesliga wieder ein ähnliches Format wie schon in der Saison 2016/2017 umfasst. „Damals gab es eine Elite-Liga und die Landesliga. Die Teams waren entsprechend ihrer Stärke in die Ligen eingeteilt. Und so ähnlich ist das auch in diesem Jahr wieder“, erklärt Szalay.

Ligastärke

In diesem Fall werden die Ligen jedoch als erste und zweite Landesliga betitelt. Diese Aufteilung hat für den Eisenstädter vor allem einen Vorteil: „Wir spielen gegen Teams, die auf einem ähnlichen Niveau sind, wie wir. Im Vorjahr, wo alle Mannschaften in der gleichen Liga spielten, war die Frustration oftmals groß. Da hat man dann gegen Vereine gespielt, die uns mit zweistelligen Ergebnissen nach Hause geschickt haben.“

Somit bekommen es die Raptors in dieser Saison mit St. Pölten, Trautmannsdorf, Zwettl und der zweiten Mannschaft aus Stockerau zu tun. Vor allem die Trautmannsdorfer Eisbären hat Szalay ganz oben auf der Rechnung: „Sie haben sich mit ehemaligen Spielern aus Rust sehr gut verstärkt. Das wird sicher ein Team sein, gegen die es alle schwer haben werden.“

Nach dem Saisonstart gegen St. Pölten am vergangenen Freitag geht es für die Raptors am kommenden Samstag um 20.15 Uhr erstmals in dieser Saison zu Hause gegen besagte Eisbären aus Trautmannsdorf.

Spaß am Sport

Anders als andere Mannschaften in der Liga vertrauen die Raptors vor allem auf ihre Eigenbauspieler. „Eishockey hat in Eisenstadt eine lange, aber auch durchwachsene Tradition“, weiß Szalay und ergänzt: „Das ist unser Hobby. Bei uns spielen nur Spieler aus dem Burgenland und das ohne finanziellen Anreiz.“