Chronik | Burgenland
26.11.2018

Nazi-Code bei Wanderung im Burgenland: Verfahren eingestellt

Strecke exakt 8,88 km lang. Staatsanwaltschaft ermittelte wegen Verdacht des Verstoßes gegen das Verbotsgesetz.

Eine Wanderung auf einer exakt 8,88 Kilometer langen Strecke im Mittelburgenland hat die Staatsanwaltschaft Eisenstadt beschäftigt. Die Anklagebehörde bestätigte im September, dass es ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Verbotsgesetz gebe. Das Verfahren gegen einen FPÖ-Gemeinderat wurde kürzlich eingestellt, hieß es am Montag von der StA gegenüber der APA.

"Das Verfahren wurde eingestellt, da der Beschuldigte angegeben hat, dass das die exakte Abmessung gewesen sei. Das haben zwei weitere Zeugen bei ihrer Einvernahme bestätigt", so Roland Koch, Sprecher der StA. Es handle sich hierbei höchstwahrscheinlich um einen Zufall, den der Beschuldigte nachvollziehbar erklärt habe. 8,88 Kilometer sei das Ergebnis der Abmessung. "Eine propagandistische Absicht ist nicht nachweisbar", sagte Koch.