Kennzeichen von 26 Fahrzeugen abgenommen
Beim Grenzübergang Nickelsdorf wurden 200 Fahrzeuge kontrolliert. Die Bilanz: 26 wiesen so schwere Mängel auf, dass ihnen die Kennzeichen abgenommen wurden. 260 technische Mängel wurden festgestellt, die mit Anzeigen geahndet wurden.
Aufgrund ihres "besorgniserregend" schlechten Zustandes mussten 60 Schwerfahrzeuge auf den Prüfstand. Die Mängel reichten von ausgeschlagenen Gelenken bei der Radaufhängung und der Lenkung bis hin zu aufgerissenen Reifen und durchgerosteten Rahmen.
Mit einem Trick wollte sich ein Buslenker aus der Schweiz Kosten ersparen: Der Mann war schon vor drei Monaten in Vorarlberg von der Polizei gestoppt worden und musste sein Fahrzeug abstellen. Statt den Bus reparieren zu lassen, meldete er ihn ab und an einer neuen Adresse wieder an. Als Beamte den Lenker in Nickelsdorf stoppten, transportierte er 50 serbische Gastarbeiter in die Schweiz.
Durchgerostet
Mit zwei Fahrerkarten zum Nachweis der Lenkzeiten wollte ein ungarischer Kraftfahrer die Beamten täuschen, was ihm aber nicht gelang: Die Polizisten stellten fest, dass er auf dem Weg von Frankreich in die Heimat 21 Stunden durchgehend am Steuer verbracht hatte. Auch für einen ungarischen Reisebus, der 40 Schüler nach England bringen sollte, war im Burgenland Endstation. Der Fahrzeugrahmen war eingerissen und durchgerostet. Die Polizisten stellten 156 Organstrafmandate aus.
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