Die Polizei fand den Hund in einem schlechten Zustand vor.

© Polizei

Chronik Burgenland
03/26/2014

Jagdhund gequält: Besitzer angezeigt

Das Tier wurde nur einmal in der Woche gefüttert und war in einem schlechten Zustand.

In Nikitsch (Bezirk Oberpullendorf) hat die Polizei nach einer anonymen Anzeige einen Fall von Tierquälerei aufgedeckt. Der Besitzer eines vierjährigen Jagdhundes hatte das Tier seit längerer Zeit nur einmal wöchentlich mit Futter versorgt und in einer Kammer eingesperrt, teilte die Landespolizeidirektion Burgenland heute, Mittwoch, mit. Der Mann wurde angezeigt, das Tier wurde ihm abgenommen.

Die Beamten entdeckten bei ihrer Kontrolle auf dem Anwesen des Hundebesitzers, dass das Tier bereits seit geraumer Zeit in einer etwa fünf bis drei Meter großen Kammer eingesperrt war und nur einmal in der Woche gefüttert wurde. Der Raum sei laut Exekutive in einem sehr schlechten hygienischen Zustand gewesen und dürfte schon länger nicht mehr gesäubert worden sein, da überall große Mengen von Exkrementen herumlagen.

Der Hund habe einen ängstlichen und verstörten Eindruck gemacht und sei sehr abgemagert gewesen, so die Polizei in einer Aussendung. Die zuständige Amtstierärztin verfügte über eine sofortige Abnahme des Tieres. Der Jagdhund wurde in ein Tierschutzhaus gebracht.

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