© apa

Chronik Burgenland
11/23/2019

Initiative will Pendlern Jobs in der Region näherbringen

„Jobmöglichkeiten“ daheim sollen für Südburgenländer besser sichtbar sein, um Pendler wieder in die Region zu holen.

Das Südburgenland ist ein Land der Pendler. Täglich fahren Tausende Arbeitskräfte aus den Bezirken Oberwart, Güssing und Jennersdorf in die Ballungszentren. Während in Jennersdorf noch eine Zugverbindung nach Graz vorhanden ist, können die restlichen Pendler im Süden nur auf den Bus oder den eigenen Pkw zurückgreifen.

Im Burgenland gibt es knapp 100.000 Pendler. Von ihnen pendeln 15 Prozent wöchentlich, der überwiegende Teil (85 Prozent) aber täglich. Der Anteil der Wochenpendler ist im Südburgenland mit 22 Prozent sowie im Mittelburgenland mit 18 Prozent erheblich höher als im Nordburgenland, wo nur knapp 11 Prozent wöchentlich pendeln.


Mit einer Informationsoffensive „WiederDaheimSein“ über offene Stellen im Südburgenland möchte SP-Landtagspräsidentin Verena Dunst den Pendlern die Möglichkeit bieten, in ihrer Heimat zu arbeiten. Denn die Zahl der offenen Stellen ist 2019 gestiegen – auch in den Bezirken Güssing, Oberwart und Jennersdorf. Vielfältig wie die Region sei auch die Palette der aktuell unbesetzten Arbeitsplätze. Diese reichen von Tischler über Buchhalter und Rezeptionist bis hin zu SAP-Spezialisten. „Im Zuge meiner politischen Tätigkeit in den vergangenen Monaten habe ich von vielen Unternehmen erfahren, wie schwierig es ist, im Südburgenland Fachkräfte zu finden“, sagt Dunst.

„Die Arbeitsstätte ist in vielen Fällen ausschlaggebend für die Lebensqualität der betroffenen Menschen. Viele Pendler müssen mehr als drei Stunden Anfahrtszeit nach Wien in Kauf nehmen“, erklärt SPÖ-Geschäftsführer Christian Dax. Die Pendler und die Firmen sollen jetzt besser vernetzt werden. In den nächste Tagen wird eine Broschüre an alle Haushalte geschickt, in der die Jobmöglichkeiten der Region präsentiert werden.

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Um diesen Artikel lesen zu können, würden wir Ihnen gerne die Anmeldung für unser Plus Abo zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diese anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.