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Chronik Burgenland
05/04/2012

Für Drogendealer klickten die Handschellen

Die Suchtgifthändler waren im Südburgenland und der Oststeiermark aktiv gewesen.

Südburgenländische Ermittler haben drei mutmaßliche Drogendealer aus der Steiermark ausgeforscht. Der 25-jährige "Hauptdealer" befindet sich bereits in der Justizanstalt Graz-Karlau und sitzt dort eine Haftstrafe ab. Für seinen 22-jährigen Kollegen klickten vor Kurzem die Handschellen, ein 20-jähriger Subdealer wurde angezeigt. Die Männer werden verdächtigt, etwa ein Jahr lang Drogen an Gäste von zum Teil illegalen Musikveranstaltungen verkauft zu haben.

Amphetamine, Methamphetamine und Cannabis sollen von Februar 2011 bis März 2012 unter das Partyvolk im Südburgenland und in der Oststeiermark gebracht worden sein. Der nachgewiesene Erlös aus den Verkäufen beträgt laut Sicherheitsdirektion Burgenland etwa 30.000 Euro.

"Wir können aber davon ausgehen, dass es vermutlich wesentlich mehr sein wird. Bei einer Hausdurchsuchung wurden rund 17.000 Euro in bar gefunden. Das spricht eine deutliche Sprache", sagt ein Ermittler. Der 22-Jährige zeigte sich im Hinblick auf das Geld geständig und gab zu, dass ein Großteil aus Erlösen seiner Suchtgift-Geschäfte stammt.

Dem Steirer konnte die Polizei außerdem auch die Beteiligung an einem ungeklärten Einbruch in ein Geschäftslokal im Bezirk Hartberg im Jahr 2005 nachweisen. Der 22-Jährige wurde in die Justizanstalt Eisenstadt gebracht.

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