Chronik | Burgenland
11.05.2018

Frauenleiche im Neusiedler See: Verdächtiger bleibt in U-Haft

63-Jähriger verzichtete auf Haftprüfung. Nächster Termin am 11. Juni.

Der 63-jährige Wiener, der im Verdacht steht, eine Frau getötet, zerstückelt und die Leichenteile im Neusiedler See versenkt zu haben, bleibt weiter in Untersuchungshaft. Der Beschuldigte habe über seine Anwältin vorläufig auf die Durchführung einer Haftverhandlung verzichtet, teilte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Eisenstadt, Roland Koch, am Freitag auf APA-Nachfrage mit.

Dies bedeute, dass die Entscheidung über die Fortsetzung der U-Haft durch die Haft- und Rechtsschutzrichterin anhand der Aktenlage und ohne mündliche Verhandlung erfolge. Der schriftliche Beschluss dazu sei am Freitag ergangen. Die Untersuchungshaft bleibe bis 11. Juni aufrecht.

Der Verzicht gelte für die erste Haftprüfung. Es handle sich dabei um keinen unüblichen Vorgang, meinte Koch. Ob der Verdächtige auch weitere Haftverhandlungen nicht in Anspruch nehmen werde, sei nicht bekannt.