© LPD Burgenland

Chronik Burgenland
03/06/2020

Südburgenland: 250 Kilogramm Fliegerbombe gesprengt

Der Sprengkörper lag in viereinhalb Metern Tiefe. Die Suche danach war nicht gerade einfach.

Brisanter Einsatz für Mitarbeiter des Entminungsdienstes am Donnerstag in Jennersdorf: Nahe des Modellflugplatzes wurde eine 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Das Kriegsrelikt wurde gesprengt. Bei dem Einsatz wurde niemand verletzt, berichtete die Polizei heute, Freitag.

Entdeckt wurde die Bombe so: Eine Privatperson hatte Luftbildaufnahmen aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs bestellt. Auf diesen wurde ein Blindgängerverdachtspunkt (eine nicht-detonierte Bombe, Anm.) identifiziert.

"Daraufhin wurde eine Kampfmittelbergungsfirma kontaktiert, die dort Messungen machte und durch Tiefenbohrungen eine Anomalie feststellte", erzählt einer der Beteiligten. Beim Graben nach der Bombe, die in rund 5 Metern Tiefe lag, wurde klar, dass das Objekt gesprent werden muss.

Das Gelände um die Bombe wurde aus Sicherheitsgründen im Radius von einem Kilometer abgesperrt. Experten des Entminungsdienstes führten dann die Sprengung durch, die laut Landespolizeidirektion Burgenland ohne Zwischenfälle verlief. Am Einsatz waren 16 Polizisten und elf Feuerwehrleute aus Jennersdorf beteiligt.

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