Causa Heißenberger: Gericht am Zug

Nach der Wahlfälschung bei der Landtagswahl 2010 geht das Verfahren vor dem Oberlandesgericht Wien in die Berufung.
Causa Heißenberger: Gericht am Zug

Nach der Verurteilung des früheren Bürgermeisters von Unterrabnitz-Schwendgraben, Willi Heißenberger, wegen Amtsmissbrauchs wird der Fall nun vor dem Oberlandesgericht (OLG) Wien neu aufgerollt. Die Berufungsverhandlung findet am 20. Oktober statt.

Zur Erinnerung: Heißenberger war Ende Juni am Landesgericht Eisenstadt wegen Manipulation von 16 Wahlkarten bei der Landtagswahl 2010 angeklagt (der KURIER berichtete). Der ehemalige ÖVP-Politiker wurde von einem Schöffensenat schuldig gesprochen und zu sechs Monaten bedingter Haft sowie 7200 Euro Geldstrafe verurteilt. Die Korruptionsstaatsanwaltschaft hatte gegen das nicht rechtskräftige Urteil Berufung eingelegt "weil uns das Strafmaß nicht hinreichend schuld- und tatangemessen ist", hieß es damals.

"Wir werden sehen, was bei der Verhandlung rauskommt. Ich hoffe nur, dass diese Verhandlung das Ende der Angelegenheit ist. Ich will endlich abschließen", sagte Heißenberger zum KURIER.

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