Schilfgürtel am Neusiedler See
Schilfgürtel am Neusiedler See

© KURIER/Susanne Eiweck

Brandstiftung

Burgenland: Zündler steckte offenbar Schilf in Brand

Drei Hektar Schilffläche wurden bei dem Feuer im Nordburgenland vernichtet. Ermittlungen laufen.

01/13/2017, 10:44 AM

Ein Schilfbrand in Oggau (Bezirk Eisenstadt Umgebung) am Donnerstag hat sich nun als Brandstiftung herausgestellt. Wie die Polizei am Freitag berichtete, zeigten Erhebungen des Bezirksbrandermittlers des Stadtpolizeikommandos Eisenstadt, dass das Feuer gelegt worden war. Bei dem Brand wurden rund drei Hektar Schilffläche vernichtet. Die Feuerwehr Oggau war mit 15 Mann im Einsatz.

Unterstand zerstört

Der Brand in der sogenannten "Oggauer Bucht" des Neusiedler Sees dürfte laut Ermittlern seinen Ursprung von einem Jagdunterstand genommen haben. Der Unterstand wurde durch das Feuer ebenfalls zerstört. Aufgrund der Eisflächen gestaltete sich das Erreichen des Einsatzortes als schwierig, die Feuerwehrleute gelangten unter anderem auf Schlittschuhen zum Brandgeschehen. Die Löscharbeiten dauerten rund fünf Stunden an, erst gegen 16.00 Uhr konnte "Brand aus" gegeben werden.

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